Mosel2007
Wir besuchten in Fankel eine der 12 Staustufen der Mosel, wo sich auch ein Wasserkraftwerk befindet. Die Schüler erfuhren vieles über erneuerbare Energien insbesondere über die Wasserkraft. Sehr beeindruckend war der Gang unter die Mosel der direkt zwischen den Turbinen hindurchführte, wo man am Getöse und an den Vibrationen die Kraft des Wassers förmlich spüren konnte. Am Nachmittag trafen die Kurse wieder in Springiersbach ein. Zunächst wurden die Zimmer bezogen und im Anschluss erfolgte die Nachbereitung der Besichtigung. Nach dem Abendessen trafen sich kleine Gruppen zum Spielen, um Musik zu hören oder um sich zu unterhalten.Am nächsten Morgen führte die Fahrt zu einer Wasseranalysenstation, die auch gleichzeitig eine biologische Beobachtungsstation ist. Ein Diplombiologe erläuterte den Schülern seine tägliche Arbeit. Es ging um Zusammenhänge zwischen Wasserqualität, Temperatur, pH-Wert, Niederschlagsmenge und Zeigerorganismen im Ökosystem. Die Schüler konnten die Auswertung von Messergebnissen mit verfolgen, in der Mosel lebende Mikroorganismen unter dem Mikroskop betrachten und sie hatten die Möglichkeit, Muscheln, Flusskrebse und Fische direkt beobachten.
Nach dem Mittagessen ging es zu Fuß nach Reil. Auf dem 5 Kilometer langen Wanderweg, der unter anderem direkt durch die Weinberge hoch über einer Moselschleife führte, lernten die Schüler von einer Winzerin vieles über die mehr als 2000-jährige Tradition des Weinanbaus an der Mosel. Im Gewölbekeller eines Weinguts konnten sie die Stationen alkoholischen Gärung und der Weinbereitung nachvollziehen. Bei einem Imbiss durften sie einige Weine kosten. Am Abend erfolgte wieder eine Nachbereitungsphase und später beim Einbruch der Dunkelheit versammelten sich viele Schüler und erzählten in gemütlicher Runde am Lagerfeuer. Gegen 9.00 Uhr nach dem Frühstück fuhren wir ein gutes Stück moselabwärts und besichtigten des Städtchen Cochem. Am Mittag fuhren wir über St. Augustin-Menden heimwärts und dis Schüler kehrten mit vielen Eindrücken und um einige Erfahrungen reicher nach Much zurück.
Das nahe Erleben biologischer, physikalischer und chemischer Unterrichtsinhalte sowie die schulübergreifenden sozialen Erfahrungen waren für die Jugendlichen sehr wertvoll.
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